Archiv für den Monat: Januar 2016

Update 1601 für Configuration Manager Technical Preview verfügbar

Veröffentlicht am 27.01.2016 um 07:28 Uhr von

Kurz und knapp: Microsoft hat vor ein paar Stunden das Update 1601 für die aktuelle Technical Preview des Configuration Managers veröffentlicht. Das Update ist über die “Updates and Servicing”-Node in der Configuration Manager Technical Preview 4 verfügbar.

Neuerungen:

  • Conditional Access for PCs managed by ConfigMgr– Use conditional access capabilities in Configuration Manager to help secure access to Office 365 (Exchange Online and SharePoint online) on PCs that are managed by ConfigMgr. Conditions which can be used to control access are – Azure AD Workplace Join, BitLocker, Antimalware, Firewall, and Software Updates.
  • Online status of devices – Identify at a glance whether a client is online or offline in near real-time in the Configuration Manager console. With updated icons and columns in the console device listings, you can assess the status of clients in your environment to quickly identify problem areas that require attention.
  • New antimalware policy settings – Configure new antimalware settings including protection against potentially unwanted applications, user control of automatic sample submission, and scanning of network drives during a full scan.

Neuerungen in Verbindung mit Microsoft Intune:

  • The ability to set iOS managed app configuration.
  • The ability to include Windows 10 health attestation data as part of overall device compliance check. You can learn more about Windows 10 health attestation, in this TechNet article.
  • Manage and deploy apps purchased through the Apple Volume Purchase Program (VPP) for Business portal.

Weitere Informationen:

System Center Configuration Manager Cmdlet Library aktualisiert

Veröffentlicht am 26.01.2016 um 07:24 Uhr von

Microsoft hat vor wenigen Stunden die System Center Configuration Manager Cmdlet Library aktualisiert. Das „Winter 2016“-genannte Update fügt den Support für den Current Branch (Version 1511 und Technical Preview 1512) hinzu und bringt neue Powershell-Cmdlets sowie einige Fehlerkorrekturen mit sich.

  • New cmdlets that simplify working with application deployment types.
  • New cmdlets that consolidate the “User” and “Device” variants of the collection cmdlets.
  • Changes to cmdlets:
    • Improved performance for cmdlets that utilize configuration items and applications.
    • Configuration item cmdlets (such as Set-CMConfigurationItem) now ensure that they are always using the latest revision of a configuration item.
    • Network Access Protection and out of band management (AMT) cmdlets are deprecated on Configuration Manager (version 1511) and higher.
    • The Query Result Maximum has been disabled by default.
  • Bug fixes and enhancements to specific cmdlets.

Besonders interessant ist die Zusammenfassung die Collection-Cmdlets. Ab sofort können sowohl User- als auch Device-Collections über ein *-CMCollection verwaltet werden. Ob es nun um eine User- oder Device-Collection handelt, wird über den Parameter „CollectionType“ festgelegt.

system-center-configuration-manager-cmdlet-library-aktualisiert

  • New-CMUserCollection/New-CMDeviceCollection → New-CMCollection
  • Export-CMUserCollection/Export-CMDeviceCollection → Export-CMCollection
  • Get-CMUserCollection/Get-CMDeviceCollection → Get-CMCollection
  • Import-CMUserCollection/Import-CMDeviceCollection → Import-CMCollection
  • Set-CMUserCollection/Set-CMDeviceCollection → Set-CMCollection
  • Remove-CMUserCollection/Remove-CMDeviceCollection → Remove-CMCollection

Die ursprünglichen Cmdlets können weiterhin benutzt werden.

Neue Powershell-cmdlets:

  • Add/Set-CMAndroidDeploymentType
  • Add/Set-CMAppv5xDeploymentType
  • Add/Set-CMAppvDeploymentType
  • Add/Set-CMGooglePlayDeploymentType
  • Add/Set-CMIosAppStoreDeploymentType
  • Add/Set-CMIosDeploymentType
  • Add/Set-CMMacDeploymentType
  • Add/Set-CMMobileMsiDeploymentType
  • Add/Set-CMMsiDeploymentType
  • Add/Set-CMNokiaDeploymentType
  • Add/Set-CMScriptDeploymentType
  • Add/Set-CMWebApplicationDeploymentType
  • Add/Set-CMWindowsAppxDeploymentType
  • Add/Set-CMWindowsMobileDeploymentType
  • Add/Set-CMWindowsPhoneDeploymentType
  • Add/Set-CMWindowsPhoneStoreDeploymentType
  • Add/Set-CMWindowsStoreDeploymentType

Download:

Weitere Links:

Verlosung: Freikarten für die CeBIT 2016 (beendet)

Veröffentlicht am 22.01.2016 um 13:43 Uhr von

In wenigen Wochen startet die CeBIT 2016 in Hannover. Damit ihr die weltweit führende IT-Messe miterleben könnt, verlose ich in Zusammenarbeit mit Microsoft ein paar CeBIT-Freikarten. Die CeBIT 2016 findet vom 14. bis 18. März 2016 in Hannover statt. Der Stand von Microsoft Deutschland befindet sich in Halle 4, Stand C31.

Der Stand von Microsoft Deutschland befindet sich in Halle 4, Stand C31

Der Stand von Microsoft Deutschland befindet sich in Halle 4, Stand C31

Um an der Verlosung teilzunehmen, reicht es folgendes Gewinnspiel-Formular auszufüllen und abzusenden. Die Gewinner erhalten erhalten im Anschluss einen Ticketcode per E-Mail von mir.

Update: Das letzte Ticket wurde soeben verlost. Ich wünsche allen Gewinnern viel Spaß auf der CeBIT.

Windows Server 2016 – Hybride Lizenzierung, für hybride Cloud-Szenarien

Veröffentlicht am 12.01.2016 um 13:22 Uhr von

Wenn es nach Microsoft geht, dann wird 2016 das Jahr des Windows Servers. Mit dem Release der neuen Windows Server 2016 Version ändert Microsoft einiges hinsichtlich der Lizenzierung des Serverbetriebssystems. Vor einigen Wochen hat Microsoft den Mantel des Schweigens gelüftet und erste Details preisgegeben.

Was ändert sich mit Windows Server 2016?

Auf dem ersten Blick könnte man eher fragen, was ändert sich denn nicht?

Mit dem Erscheinen von Windows Server 2016 plant Microsoft den Weg in hybride Cloud-Szenarien besser zu unterstützen, das heißt detaillierter darzustellen. Der Weg in die Lizenzierung je Prozessorkern schien vorgezeichnet. Von der Lizenzierung je Serverhardware, führte der Weg langsam in Richtung Prozessorsockel und mit Windows Server 2016 zählen wir für die anfallenden Kosten erstmals die Anzahl der Prozessorkerne. Bei aktuellen Hardwarekonfigurationen zahlen wir dabei gegebenenfalls sogar mehr als bisher.

ws corelicensing

Doch ganz so einfach ist das nicht. Bei einer korrekten Lizenzierung müssen Vorgaben eingehalten werden die der Hersteller beim Release in den Produktbestimmungen festhalten wird. Folgende Vorgaben werden für die Lizenzierung von Microsoft gelten:

  • Um einen physikalischen Server zu lizenzieren müssen alle Cores lizenziert werden!
  • Je physischem Prozessorsockel müssen mindestens acht Kerne lizenziert werden! Pro Server gilt es aber mindestens 16 Kerne zu lizenzieren! (minimale Lizenzierung: 16 Kerne)
  • Jede Standard Edition erlaubt es bis zu zwei Betriebssystemumgebungen (OSE = Operating System Environment) auf dem lizenzierten Server zu betreiben, Es können mehrere Windows Server Standard Core-Lizenzen in der gleichen Anzahl an Kernen dem Server zugewiesen werden um weitere OSE’s auf dem Server installieren zu können.
  • Jede Datacenter Edition erlaubt es einem eine unbegrenzte Anzahl an virtuellen Betriebssystemumgebungen auf dem Server zu installieren.
  • Jeder Benutzer/jedes Device muss für einen Zugriff auf einen Windows Server mit einer Windows Server CAL ausgestattet sein. Jede CAL erlaubt es selbstverständlich weiterhin der/dem lizenzierten Person/Gerät auf mehrere Windows Server Instanzen zuzugreifen.
  • Zugriffslizenzen sind abwärtskompatibel und ermöglichen also auch immer noch die Zugriffe auf Vorgängerversionen.
  • Für Dienste wie Remote Desktop Services und Rights Management Services sind zusätzliche Zugriffslizenzen erforderlich

Windows Server Datacenter 2016 wird exklusive Features erhalten.

Neben den Grundlagen zum Cores + CAL – Lizenzmodell, gibt es anders als bei der Einführung von Windows Server 2012, nun wieder Unterschiede bei den Inhalten der Windows Server Edition. Um den Kunden bei den ersten Schritten hin zu Hybridszenarien an die Hand zu nehmen, plant Microsoft den Windows Server Datacenter mit diversen Erweiterungen auszustatten die heute schon durch Azure-Komponenten verfügbar sind.

ws2016 editions

Primäre Editionen des Windows Server 2016 werden weiterhin die Standard und die Datacenter Edition bleiben, die auch immer noch über Volumenlizenzkanäle verfügbar gemacht werden. Neben den Unterschieden in der Anzahl der erlaubten Instanzen, wird der Windows Server Datacenter einige Features exklusiv enthalten.

Ändert sich die Lizenzierung von System Center 2016 auch?

Ja, da System Center unter anderem auch als Bestandteil der Core Infrastructure Server Suite im Bundle mit Windows Server verfügbar ist, wird die Lizenzierung der System Center Server Management Lizenzen (SML) genauso auf eine Lizenzierung je Prozessorkern umgestellt. Die Windows Server Lizenzen und die System Center SML’s werden in 2er-Paketen verfügbar sein, wobei 8x 2er Pakete etwa die gleichen Kosten von einer 2 Prozessorlizenz haben werden.

Ein Rechenbeispiel zur Visualisierung:

Ihr Kunde möchte zwei Server mit je zwei Prozessorsockeln mit je 8 Kernen als Cluster anschaffen. Bei der Konsolidierung der bisherigen Hardware werden 15 virtuelle Maschinen auf der Serverhardware virtualisiert.

Der Kunde hat also die Möglichkeit jeden Server mit einer Windows Server Datacenter Lizenz (EVP ca. 6963,- EUR) auszustatten. So müsste er also 16 Corelizenzen je Server erwerben.

Alternativ hätte der Kunde die Möglichkeit so viele Windows Server Standard Lizenzen (EVP 998,- EUR) zu kaufen das jeder Server die maximale Anzahl an virtuellen Maschinen beherbergen darf. Da jeder Server mindestens für 15 virtuelle Maschinen lizenziert werden muss, benötigt er also 8 x 16 Corelizenzen je Server.

WS2016-BeispielrechnungDer Kunde würde mit den Windows Server Datacenter Lizenzen nicht nur günstiger da stehen, er kann die Anzahl der VM’s ohne Mehrkosten auf der Hardware flexibel nach oben schrauben.

ConfigMgr: Fünf Site Codes, die man nicht benutzen sollte

Veröffentlicht am 08.01.2016 um 09:20 Uhr von

Eine kleine Randnotiz zum Wochenende: Microsoft hat den KB-Artikel KB279868 „Using reserved names as site codes in SMS 2003, System Center Configuration Manager 2007 or System Center 2012 – Configuration Manager“ aktualisiert.

setupconfigmgrsitecodeDemnach empfiehlt Microsoft folgende Site Codes nicht zu verwenden – neu hinzugekommen ist SMS.

  • AUX
  • CON
  • NUL
  • PRN
  • SMS

Im TechNet selbst ist der Hinweis allerdings schon länger vorhanden.

Nützliche Links: