Archiv für den Autor: Sven Schmittlein

Über Sven Schmittlein

Mein Name ist Sven Schmittlein, ich bin Gastautor auf Clientmgmt.de und arbeite seit circa 10 Jahren im Bereich System Center Configuration Manager. Angefangen habe ich bei einem weltweit agierendem IT-Dienstleister, bin dann in der Medizintechnik-Branche gelandet und seit 2018 als Premier Field Engineer bei Microsoft beschäftigt. Ihr findet mich auch bei Twitter, Xing und LinkedIn .

ConfigMgr In-Console-Updates werden nicht angezeigt

Veröffentlicht am 16.03.2019 um 17:07 Uhr von

Kurz notiert: Normalerweise sollte man alle verfügbaren In-Console-Updates automatisch angezeigt bekommen, in meinem Fall wurde allerdings das ConfigMgr-1810-Update nicht angeboten, obwohl alle Voraussetzungen erfüllt waren. Im Dmpdownloader.log war die folgende Fehlermeldung zu sehen:

Um das Problem zu lösen, muss man die Datei: ConfigMgr.Update.Manifest.cab umbenennen und über die Konsole erneut nach Updates suchen. Anschließend wird ein neues CAB-File heruntergeladen und das fehlende Update in der Konsole angezeigt.

How to: Erstellen eines ConfigMgr Tech Preview Lab in Azure

Veröffentlicht am 18.02.2019 um 19:44 Uhr von

Jeden Monat wird eine neue ConfigMgr-Tech-Preview released, in der es jede Menge neue Funktionen zu entdecken gibt. Allerdings hat nicht jeder eine Testumgebung, um diese Funktionen auch zu erkunden. Deshalb möchte ich Euch heute zeigen, wie Ihr mithilfe von „Azure Resource Manager“-Templates schnell und einfach eine Testumgebung erstellt, sofern Ihr bereits eine aktive Azure-Subscription habt.

  1. Öffnet das ARM Template Create Configuration Manager Tech Preview Lab in Azure
  2. Klickt dann oben rechts auf In Azure bereitstellen.
  3. Meldet Euch bei Azure an.
  4. Erstellt eine neue Ressource-Group, wählt die Region aus in der die VMs laufen sollen und vergebt einen Admin User sowie ein Passwort.
  5. Unter „EDIT Template“ ändere immer noch den DiskstorageAccountType von Premium auf Standard. Da ich der Meinung bin das eine Testumgebung keinen Premium-Storage benötigt. Dieser Schritt ist allerdings optional. 
  6. Im Anschluss akzeptiert Ihr die Terms & Conditions und klickt auf Purchase.
  7. Nun heißt es geduldig sein, denn bis alles komplett fertig ist kann es bis zu 4 Stunden dauern. Ihr könnt den Fortschritt überwachen in dem Ihr die Logs auf den Servern unter C:\Windows\Temp\Provisioning beobachtet.
  8. Lasst Euch nicht verunsichern, wenn der Status nach kurzer Zeit schon als Aktiv angezeigt wird. Das heißt nur das die Server schon laufen, die Installation aber noch nicht fertig ist. Loggt Ihr Euch zu früh auf den Servern ein, werdet ihr feststellen das der ConfigMgr noch auf den Servern fehlt.
  9. Zum Abschluss aktualisiert ConfigMgr noch auf die letzte Version der Tech-Preview.

Um die aktuellste ConfigMgr CB Version in Azure bereitzustellen verwendet dieses Template.: Install Configuration Manager Current Branch in Azure

PXE Boot mit Nutanix AHV und ConfigMgr

Veröffentlicht am 19.11.2018 um 22:23 Uhr von

Virtuelle Maschinen auf Basis von Microsoft Hyper-V oder VMware vSphere setzt heutzutage fast jede Firma ein. Die Maschinen lassen sich sich natürlich auch problemlos über PXE mit dem ConfigMgr betanken. Solltet Ihr allerdings auf Nutanix AHV setzen, dann müsst Ihr vorher ein paar Schritte beachten, damit die Installation problemlos funktioniert:

  1. Nutanix VirtlO Treiber aus dem Nutanix Support Portal herunterladen.
  2. Importiert die Nutanix VirtlO Treiber in ConfigMgr, verteilt diese auf Eure Distribution Points und integriert sie in das passende Boot Image.
  3. Konfiguriert einen Install Driver Step mit folgender Bedingung:
    SELECT * FROM Win32_ComputerSystem WHERE Model LIKE "AHV"

Im Anschluss werdet feststellen, dass die Treiber bereits im Windows PE ordnungsgemäß erkannt werden und die Tasksequenz ohne Problem durchläuft.

ConfigMgr 1806: Active Directory OU vom Discovery ausschließen

Veröffentlicht am 26.08.2018 um 13:02 Uhr von

Kurz notiert: Mit dem ConfigMgr Update 1806 ist es nun endlich möglich, einzelne Organizational Units (OUs) aus dem Active Directory System Discovery auszuschließen. Ein sehr wenig beachtetes, aber wie ich finde, sehr nützliches neues Feature.

Ihr findet diese Option in eurer ConfigMgr-Konsole unter \Administration\Overview\Hierarchy Configuration\Discovery Methods. Wählt dort Active Directory System Disovery aus und fügt die OU hinzu, die ihr ex­klu­die­ren wollt.

Step by Step: Deploy Office 365 mit ConfigMgr inklusive Deinstallation aller alten Office MSI-Versionen

Veröffentlicht am 20.06.2018 um 09:14 Uhr von

Wie bereits in diesem Beitrag beschrieben, war es bisher nicht möglich, mit dem Office 365 Click-to-Run Installer alte Office MSI-Versionen bei einer Neuinstallation zu entfernen. Microsoft hat nun nachgebessert und dieses lang erwartete Feature in das Office Deployment Tool integriert. Deshalb möchte ich Euch zeigen wie man Office 365 über die ConfigMgr Console verteilt und gleichzeitig alle alten MSI-Versionen des Office-Paketes deinstalliert.

Folgende Anleitung funktioniert mit allen ConfigMgr-Versionen ab 1702.

  1. Ladet Euch die aktuelle Version des Office Deployment Tool herunter. Ganz wichtig: die Setup.exe muss die Version 16.0.10306.33602 oder höher haben.
  2. Öffnet die ConfigMgr-Konsole und navigiert zu Software Libary / Office 365 Client Managment
  3. Klickt dann rechts auf Office 365 Installer und gebt einen Namen sowie Eure Content-Location an.
  4. Wählt im nächsten Schritt aus, ob eine neue oder eine bestehende config.xml verwendet werden soll.
  5. Überprüft, ob eure Einstellungen korrekt übernommen wurden und wählt aus, ob Microsoft Visio oder Microsoft Project mit installiert werden sollen oder nicht.
  6. Wenn alles korrekt ist bestätigt den Step „Client Settings“ mit Next.
  7. Im „Deployment“-Step wählt No und klickt Next, nach der Summary wird das Paket heruntergeladen. Wie Ihr sicherlich gemerkt habt, gab es keine Checkbox um alte Office-Versionen zu deinstallieren. Laut einem Tweet von David James soll diese Funktion aber in Kürze nachgeliefert werden. Bis dahin müssen wir selbst Hand anlegen und zwar wie folgt:
    1. Navigiert zu eurem Source Ordner und tauscht die Setup.exe mit der Version 16.0.9326.3600 gegen die Setup.exe mit der Version 16.0.10306.33602 .
    2. Im Anschluss öffnet die configuration.xml und fügt folgende Zeile ein.<RemoveMSI All="True" /> Außerdem empfehle ich noch diese Zeile anzupassen <Display Level="None" AcceptEULA="TRUE" />  Solltet Ihr Project oder Visio behalten wollen müsst Ihr einen der folgenden Schalter verwenden. <IgnoreProduct ID="VisPro" /> oder <IgnoreProduct ID="PrjPro" />.
  8.  Wenn das erledigt ist kehrt zur Konsole zurück und navigiert zu Software Library / Application Management / Applications dort findet Ihr die Office365 Applikation verteilt diese nun auf Eure Test-Clients.
  9. Nach erfolgreicher Installation über das Software Center werdet Ihr feststellen, dass alle alten Office-Versionen deinstalliert wurden.

Solltet Ihr noch weitere Fragen zur Funktion RemoveMSI haben könnt ihr alles hier nachlesen.

Step by Step: System Center Updates Publisher (6.0.278.0) updaten

Veröffentlicht am 26.03.2018 um 19:59 Uhr von

Vor einigen Tagen hat Microsoft ein Update (6.0.278.0) für den System Center Updates Publisher 2011 (SCUP) zur Verfügung gestellt. Der System Center Updates Publisher kann nun auch offiziell auf Windows Server 2016 installiert werden.

Download:  System Center Updates Publisher

Vor dem Update sollte ein Snapshot der VM gemacht werden, sowie das Datenbank-File gesichert werden. Den Pfad zu Eurer Datenbank findet ihr hier:

Im Anschluss sollte die SCUP-Console beendet werden, da ansonsten eine Fehlermeldung während der Installation erscheint. Startet danach die Installation mittels der heruntergeladen UpdatesPublisher.msi.

Nach erfolgreicher Installation startet nun den „Updates Publisher“ nicht den „System Center Updates Publisher“. Im Anschluss daran erscheint ein Popup welches erfragt, ob die Settings aus der ursprünglichen Datenbank übernommen werden sollen.
Wurden alle Settings korrekt übernommen kann, man damit beginnen Software-Updates zu Importieren. Ferner kann die alte Version des System Center Updates Publisher deinstalliert werden.