Kategorie-Archiv: IT

Windows ADK für Windows 10, 1803 „April Update“ verfügbar

Veröffentlicht am 02.05.2018 um 10:56 Uhr von

Kurz und knapp: Microsoft hat das Windows ADK für Windows 10, 1803 „April Update“ zum Download veröffentlicht:

Das Windows 10 ADK Version 1803 wird ab Configuration Manager 1802 supported. Vorherige Version von Configuration Manager werden laut Microsoft nicht supported:

Step by Step: System Center Updates Publisher (6.0.278.0) updaten

Veröffentlicht am 26.03.2018 um 19:59 Uhr von

Vor einigen Tagen hat Microsoft ein Update (6.0.278.0) für den System Center Updates Publisher 2011 (SCUP) zur Verfügung gestellt. Der System Center Updates Publisher kann nun auch offiziell auf Windows Server 2016 installiert werden.

Download:  System Center Updates Publisher

Vor dem Update sollte ein Snapshot der VM gemacht werden, sowie das Datenbank-File gesichert werden. Den Pfad zu Eurer Datenbank findet ihr hier:

Im Anschluss sollte die SCUP-Console beendet werden, da ansonsten eine Fehlermeldung während der Installation erscheint. Startet danach die Installation mittels der heruntergeladen UpdatesPublisher.msi.

Nach erfolgreicher Installation startet nun den „Updates Publisher“ nicht den „System Center Updates Publisher“. Im Anschluss daran erscheint ein Popup welches erfragt, ob die Settings aus der ursprünglichen Datenbank übernommen werden sollen.
Wurden alle Settings korrekt übernommen kann, man damit beginnen Software-Updates zu Importieren. Ferner kann die alte Version des System Center Updates Publisher deinstalliert werden.

Update Rollup 2 für System Center Configuration Manager 1710 verfügbar

Veröffentlicht am 07.03.2018 um 17:19 Uhr von

Kurz notiert: Microsoft hat vor einigen Stunden das Update Rollup 2 für System Center Configuration Manager 1710 veröffentlicht.

Neue Features gibt es keine, dafür wurden einige Bugs gefixt unter anderem die folgenden:

  • Der Office 365 Wizard stürzt ab, wenn man einen SKU hinzufügt
  • Office 365 wird hart beendet, wenn die Deadline erreicht ist
  • „Forced Client Push“ Installation funktioniert nicht mehr
  • Die ConfigMgr Client Installation über das Cloud Management Gateway funktioniert nicht
  • Der Create Application Wizard unterstützt nun die neuen URL Formate des Microsoft Stores

Die vollständige Liste der Fehlerbehebungen findet ihr hier:

Step by Step: Deploy Office 365 mit ConfigMgr und dem PowerShell App Deployment Toolkit

Veröffentlicht am 20.12.2017 um 11:11 Uhr von

Microsoft Office 365 wird in vielen Unternehmen immer wichtiger, deshalb möchte ich Euch heute in einer Step-by Step-Anleitung erklären, wie Ihr Office 365 zusammen mit dem ConfigMgr und dem PowerShell App Deplyoment Toolkit effektiv verteilen könnt.

Schritt 1: Download der notwendigen Ressourcen

Folgenden Dateien werden benötigt:

Außerdem benötigt Ihr Zugriff auf den Office 365 XML Editor.

Im ersten Schritt startet Ihr das Office 2016 Deployment Tool, akzeptiert die Lizenzbedingungen und erstellt einen neuen leeren Ordner. In diesem Ordner befinden sich eine „Setup.exe“ sowie eine „Configuration.xml“.

Öffnet in einem Browser den „Office 365 XML Editor“. Damit könnt Ihr schnell und einfach eine XML erstellen. In folgendem Beispiel wird Office 365 in Deutsch und Englisch heruntergeladen und der Monthly Release Channel genutzt.

Beispiel XML:

Anschließend solltet Ihr die XML mit dem Export-Button speichern, in download.xml umbenennen und in den „Office 365“-Ordner kopieren. Startet die Kommandozeile und navigiert zum „Office365“-Ordner. Der Download wird mit folgendem Befehl gestartet:

Der Befehl legt einen neuen Ordner mit dem Namen „Office“ an. Darin befinden sich im Anschluss die Installationsdateien.

Schritt 2: Konfiguration der Office Installation

Für die Konfiguration der Office-Installation kann die vorhandene configuration.xml anpasst. Im nachfolgenden Beispiel wird Office 365 in Englisch und Deutsch installiert. Außerdem wird es dem ConfigMgr erlaubt, das er das Office Paket updatet. Der OneDrive for Business Client wird nicht mit installiert und die Installation „Silent“ ausgeführt.

Ich persönlich verwende zusätzlich immer noch den Parameter „Version“ und gebe die Version an, die ich heruntergeladen habe mit an. Zum Testen könnt Ihr folgenden Befehl benutzen:

Außerdem wird noch eine XML für die Deinstallation benötigt. Diese sollte wie folgt aussehen:

Schritt 3: Konfigurieren des PowerShell App Deplyoment Toolkits

Entpackt zuerst das „PowerShell App Deplyoment Toolkit“ und kopiert de Ordner „Toolkit“. Gebt dann dem Ordner einen sprechenden Namen wie z.B. Office365_112017, damit Ihr wisst dass es sich um die Version aus dem November 2017 handelt.

In diesem Ordner findet man den Ordner Files, kopiert den Inhalt des „Office365“-Ordners hinein. Sowie die Offscrub.vbs-Files in den Ordner AppDeployToolkit.

Im Abschnitt Pre-installation fügt folgenden Zeilen ein:

Dieser Eintrag dient dazu das alle geöffneten Office-Programme geschlossen werden. Außerdem wird geprüft, ob genügend Festplattenplatz zur Verfügung steht. Die Anwender können die Installationsaufforderung dreimal verschieben.

In Abschnitt ## Show Progress Message (with the default message) fügt folgende Zeile ein. Diese Meldung wird Euren Usern während der Installation angezeigt.

Als nächstes kommt die Sektion <Perform Pre-Installation tasks here>:Fügt folgende Zeilen ein, damit ein ggf. vorhandene ältere Version von Microsoft Office deinstalliert wird.

Achtung: Mit dem Schalter „All“ werden wirklich alle Microsoft Office-Produkte – inklusive  Microsoft Visio und Microsoft Project – deinstalliert. Solltet Ihr also eines der beiden Produkte behalten wollen, verwendet besser den Schalter ProPlus.

Unter ## <Perform Installation tasks here> fügt Ihr die folgende Zeile ein.

Die Zeile Display a message at the end of the install kann auskommentieren. Anschließend widmen wir uns der Deinstallation, dazu kopiert einfach die folgende Zeilen:

Solltet Ihr das Erscheinungsbild noch etwas mehr anpassen wollen könnt Ihr die Datei AppDeployToolkitBanner.png im Ordner AppDeployToolkit einfach gegen Euer Firmenlogo austauschen.

Schritt 4: Erstellen der Application in der ConfigMgr Konsole

Nachdem alles erledigt ist, können wir uns ans anlegen der Application in der ConfigMgr Konsole machen. Dazu folgende Schritte ausführen:

  1. Öffnet die ConfigMgr Konsole und navigiert zu Software Library / Overview / Application Management / Applications
  2. Auf den Create Application Ribbon klicken
  3. Manually specify the application information auswählen und next klicken
  4. Als nächstes den Namen der Application angeben
  5. Im Application Catalog Step auf next klicken
  6. Im Deployment Types Tab auf Add klicken, im nächsten Fenster wählt Script Installer aus
  7. Unter General Information gebt den Namen eures Deployment Types an
  8. Im nächsten Step gebt unter Content location den UNC Pfad zum Office 365 Paket an, sowie unter Installation programm Deploy-Application.EXE Install und als Uninstall program        Deploy-Application.EXE Uninstall
  9. Die Detection Method sieht wie folgt aus:
    Setting Type: Registry , Hive: HKLM,
    Key: SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\O365ProPlusRetail – en-us
  10. Unter User Experience Install for system auswählen den Rest unverändert lassen
  11. Unter Requirments sowie Dependecies sind keine Einstellungen nötig.

Nachdem Eure Application angelegt wurde, kann sie auf die Distribution Points verteilt, sowie für die Testclients freigegeben werden

Schritt 5: Die Installation

Sobald die Application im Softwarecenter zu sehen ist, kann die Installation starten. Während der Installation sieht der Anwender alle Meldungen die wir in der Deploy-Application.ps1 festgelegt haben.

Sollten während der Installation Fehler auftreten ist es hilfreich, in der configure.xml den Display Level von None auf Full zusetzen um die Fehlermeldung angezeigt zu bekommen.

Update 1712 für Configuration Manager Technical Preview verfügbar

Veröffentlicht am 20.12.2017 um 10:38 Uhr von

Kurz und knapp: Microsoft hat das Update 1712 für Configuration Manager Technical Preview veröffentlicht. Einige Features wurden in Zusammenarbeit mit ein paar MVPs erarbeitet, die vor ein paar Wochen in Redmond waren. Das Update ist über die „Updates and Servicing“-Node in der Configuration Manager-Console der Technical Preview verfügbar.

Weitere Informationen:

Update 1710 für System Center Configuration Manager verfügbar

Veröffentlicht am 21.11.2017 um 08:27 Uhr von

Microsoft hat vor wenigen Stunden das Update 1710 für System Center Configuration Manager veröffentlicht. Das Update ist für bereits installierte ConfigMgr-Umgebungen der Versionen 1610, 1702 und 1706 verfügbar und bringt einiges Neues mit sich. Dazu gehört insbesondere das neue Co-Management-Feature, womit Windows 10-Devices gleichzeitig über Azure AD und einem On-Premises Active Directory verwaltet werden können (weitere Informationen: Co-management for Windows 10 devices).

Wie Eingangs erwähnt fällt die Anzahl der neuen Features verhältnismäßig hoch aus. Darunter auch zahlreiche Features, die bei den UserVoice-Vorschlägen ganz oben auf der Liste standen:

  • Run Task Sequence step: Der ConfigMgr 1710 bietet nun die Funktion eine Tasksequenz aus einer anderer Tasksequenz heraus aufzurufen.
  • Software Center: Das Software Center bietet nun erweiterte Branding- und Customisation-Optionen sowie die Möglichkeit 512×512 Pixel große Icons einzubinden. Beispielsweise können nun Tabs im Software Center ausgeblendet werden.
  • Peer Cache ist nicht länger ein Pre-Release-Feature, sondern fester Bestandteil der ConfigMgr-Familie (Peer Cache for Configuration Manager clients).
  • Cloud-based Distribution Points können nun auch in der Azure Government Cloud betrieben werden.

Wie gewohnt ist das Update zuallererst mittels „Early Update Ring“-Script über die „Updates and Servicing“-Node der ConfigMgr-Console verfügbar. Ohne das Aktivierungsskript wird das Update in den nächsten Tagen nachgereicht.

Weitere Informationen: