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Configuration Manager Update 1910: Top 5 der neuen Funktionen

Veröffentlicht am 30.11.2019 um 17:46 Uhr von

Microsoft Endpoint Configuration Manager 1910 bringt, wie jedes Release, jede Menge neuer Features mit sich. Deshalb möchte ich Euch meine persönlichen Top 5 der neuen Funktionen vorstellen.

1. Microsoft Edge Managment
Mit Configuration Manager 1910 ist es nun möglich Microsoft Edge Chromium per Konsole zu verteilen und zu updaten. Ihr findet die Funktion unter: Software Library\Overview\Microsoft Edge Management

2. Suchfunktion im Tasksequence Editor
Ein kleines aber feines neues Feature ist die Suchfunktion im Tasksequence Editor, diese erspart den MEMCM-Administrator in Zukunft das lange suchen nach einem bestimmten Step.

3. Ausführen von Tasksequencen im High Performance Modus
Mit 1910 ist es nicht mehr nötig die Energie-Einstellungen der Clients via Comand-Line auf High Performance zu setzen, sondern kann direkt in der Konsole aktiviert werden. Ihr findet die Einstellung in den Tasksequence Properties unter Performance.

4. Aktivieren von Verbose Logging aus der Konsole
Ab sofort ist es möglich Verbose Logging per Konsole zu aktivieren, Logfile-Größen und -Anzahl werden nicht angepasst.Diese Funktion kann erst verwendet werden, wenn der Client auch auf die aktuellste Version 5.00.8913.108 aktualisiert wurde.

5. Chat mit anderen Adminstratoren via Teams
In der Technical Preview 1908.2 war diese Funktion erstmals enthalten und hat es nun auch in die Produktive Version des Endpoint Configuration Manager gefunden. Dieses Feature dient zur besseren Kommunikation zwischen der einzelnen Teams die mit der Konsole arbeiten
z.B. Paketierer und Infrastruktur-Admin. Ihr findet die Funktion unter: Administration\Overview\Security\Console Connections . Bitte beachtet das hierzu E-HTTP aktiviert sein muss.

Eine vollständige Liste aller neuer Funktionen findet ihr hier:

ConfigMgr 1906 Update schlägt mit Error „0x87d20b15“ fehl

Veröffentlicht am 22.08.2019 um 22:01 Uhr von

Da der ConfigMgr 1906 seit Mitte August auch im Slow Ring zur Verfügung steht, wollte ich heute das Update einspielen. Der Prerequisites-Check konnte auch erfolgreich durchgeführt werden, allerdings wurde die Installation des Updates mit dem Fehler „0x87d20b15“ abgebrochen. Im CMUpdate.log waren folgende Fehlermeldungen zu sehen:

Cannot find the object 'new', because it does not exist or you do not have permission.
Failed to apply update changes 0x87d20b15

Nach eingehender Untersuchung wurde festgestellt, dass es einen Custom View mit
dem Namen „[Name].new.sql“ gab und das CofigMgr-Update den Datentyp .new“ nicht verarbeiten konnte. Nachdem die View auf „[Name]_new.sql“ umbenannt wurde, konnte das Update erfolgreich installiert werden. Solltet Ihr also auch irgendwann in diesen Fehler laufen, dann prüft als erstes die Namen Eurer Custom-Views auf etwaige Sonderzeichen.

ConfigMgr In-Console-Updates werden nicht angezeigt

Veröffentlicht am 16.03.2019 um 17:07 Uhr von

Kurz notiert: Normalerweise sollte man alle verfügbaren In-Console-Updates automatisch angezeigt bekommen, in meinem Fall wurde allerdings das ConfigMgr-1810-Update nicht angeboten, obwohl alle Voraussetzungen erfüllt waren. Im Dmpdownloader.log war die folgende Fehlermeldung zu sehen:

Error in verifying the trust of file '\Microsoft Configuration Manager\EasySetupPayload\ConfigMgr.Update.Manifest.cab'.

Um das Problem zu lösen, muss man die Datei: ConfigMgr.Update.Manifest.cab umbenennen und über die Konsole erneut nach Updates suchen. Anschließend wird ein neues CAB-File heruntergeladen und das fehlende Update in der Konsole angezeigt.

How to: Erstellen eines ConfigMgr Tech Preview Lab in Azure

Veröffentlicht am 18.02.2019 um 19:44 Uhr von

Jeden Monat wird eine neue ConfigMgr-Tech-Preview released, in der es jede Menge neue Funktionen zu entdecken gibt. Allerdings hat nicht jeder eine Testumgebung, um diese Funktionen auch zu erkunden. Deshalb möchte ich Euch heute zeigen, wie Ihr mithilfe von „Azure Resource Manager“-Templates schnell und einfach eine Testumgebung erstellt, sofern Ihr bereits eine aktive Azure-Subscription habt.

  1. Öffnet das ARM Template Create Configuration Manager Tech Preview Lab in Azure
  2. Klickt dann oben rechts auf In Azure bereitstellen.
  3. Meldet Euch bei Azure an.
  4. Erstellt eine neue Ressource-Group, wählt die Region aus in der die VMs laufen sollen und vergebt einen Admin User sowie ein Passwort.
  5. Unter „EDIT Template“ ändere immer noch den DiskstorageAccountType von Premium auf Standard. Da ich der Meinung bin das eine Testumgebung keinen Premium-Storage benötigt. Dieser Schritt ist allerdings optional. 
  6. Im Anschluss akzeptiert Ihr die Terms & Conditions und klickt auf Purchase.
  7. Nun heißt es geduldig sein, denn bis alles komplett fertig ist kann es bis zu 4 Stunden dauern. Ihr könnt den Fortschritt überwachen in dem Ihr die Logs auf den Servern unter C:\Windows\Temp\Provisioning beobachtet.
  8. Lasst Euch nicht verunsichern, wenn der Status nach kurzer Zeit schon als Aktiv angezeigt wird. Das heißt nur das die Server schon laufen, die Installation aber noch nicht fertig ist. Loggt Ihr Euch zu früh auf den Servern ein, werdet ihr feststellen das der ConfigMgr noch auf den Servern fehlt.
  9. Zum Abschluss aktualisiert ConfigMgr noch auf die letzte Version der Tech-Preview.

Um die aktuellste ConfigMgr CB Version in Azure bereitzustellen verwendet dieses Template.: Install Configuration Manager Current Branch in Azure

ConfigMgr 1806: Active Directory OU vom Discovery ausschließen

Veröffentlicht am 26.08.2018 um 13:02 Uhr von

Kurz notiert: Mit dem ConfigMgr Update 1806 ist es nun endlich möglich, einzelne Organizational Units (OUs) aus dem Active Directory System Discovery auszuschließen. Ein sehr wenig beachtetes, aber wie ich finde, sehr nützliches neues Feature.

Ihr findet diese Option in eurer ConfigMgr-Konsole unter \Administration\Overview\Hierarchy Configuration\Discovery Methods. Wählt dort Active Directory System Disovery aus und fügt die OU hinzu, die ihr ex­klu­die­ren wollt.

Step by Step: Deploy Office 365 mit ConfigMgr inklusive Deinstallation aller alten Office MSI-Versionen

Veröffentlicht am 20.06.2018 um 09:14 Uhr von

Wie bereits in diesem Beitrag beschrieben, war es bisher nicht möglich, mit dem Office 365 Click-to-Run Installer alte Office MSI-Versionen bei einer Neuinstallation zu entfernen. Microsoft hat nun nachgebessert und dieses lang erwartete Feature in das Office Deployment Tool integriert. Deshalb möchte ich Euch zeigen wie man Office 365 über die ConfigMgr Console verteilt und gleichzeitig alle alten MSI-Versionen des Office-Paketes deinstalliert.

Folgende Anleitung funktioniert mit allen ConfigMgr-Versionen ab 1702.

  1. Ladet Euch die aktuelle Version des Office Deployment Tool herunter. Ganz wichtig: die Setup.exe muss die Version 16.0.10306.33602 oder höher haben.
  2. Öffnet die ConfigMgr-Konsole und navigiert zu Software Libary / Office 365 Client Managment
  3. Klickt dann rechts auf Office 365 Installer und gebt einen Namen sowie Eure Content-Location an.
  4. Wählt im nächsten Schritt aus, ob eine neue oder eine bestehende config.xml verwendet werden soll.
  5. Überprüft, ob eure Einstellungen korrekt übernommen wurden und wählt aus, ob Microsoft Visio oder Microsoft Project mit installiert werden sollen oder nicht.
  6. Wenn alles korrekt ist bestätigt den Step „Client Settings“ mit Next.
  7. Im „Deployment“-Step wählt No und klickt Next, nach der Summary wird das Paket heruntergeladen. Wie Ihr sicherlich gemerkt habt, gab es keine Checkbox um alte Office-Versionen zu deinstallieren. Laut einem Tweet von David James soll diese Funktion aber in Kürze nachgeliefert werden. Bis dahin müssen wir selbst Hand anlegen und zwar wie folgt:
    1. Navigiert zu eurem Source Ordner und tauscht die Setup.exe mit der Version 16.0.9326.3600 gegen die Setup.exe mit der Version 16.0.10306.33602 .
    2. Im Anschluss öffnet die configuration.xml und fügt folgende Zeile ein.<RemoveMSI All="True" /> Außerdem empfehle ich noch diese Zeile anzupassen <Display Level="None" AcceptEULA="TRUE" />  Solltet Ihr Project oder Visio behalten wollen müsst Ihr einen der folgenden Schalter verwenden. <IgnoreProduct ID="VisPro" /> oder <IgnoreProduct ID="PrjPro" />.
  8.  Wenn das erledigt ist kehrt zur Konsole zurück und navigiert zu Software Library / Application Management / Applications dort findet Ihr die Office365 Applikation verteilt diese nun auf Eure Test-Clients.
  9. Nach erfolgreicher Installation über das Software Center werdet Ihr feststellen, dass alle alten Office-Versionen deinstalliert wurden.

Solltet Ihr noch weitere Fragen zur Funktion RemoveMSI haben könnt ihr alles hier nachlesen.