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Hyper-V: Dateien vom physischen Host in eine virtuelle Maschine kopieren

Veröffentlicht am 21.10.2013 um 13:24 Uhr von

Bislang war es unter Hyper-V etwas umständlich Dateien vom Hyper-V-Host in eine virtuelle Maschine zu kopieren. Entweder musste man eine Netzwerkverbindung zwischen dem Host und der virtuellen Maschine aufbauen, oder z.B. eine ISO-Dateien mit den zu kopierenden Dateien anfertigen und diese als optisches Laufwerk in die virtuelle Maschine einbinden. Mit Windows 8.1 und Windows Server 2012 R2 ist das Kopieren von Dateien in eine virtuelle Maschine ab sofort – dank Hyper-V 2012 R2 – möglich.

PowerShell-Cmdlet „Copy-VMFile“ (TechNet):

Syntax:

Beispiel:

Damit das ganze funktioniert, müssen zuvor unter den Integrationsdiensten die (neuen) Gastdienste aktiviert werden. Dies kann entweder über den Hyper-V-Manager oder mit folgendem Powershell-Befehl erfolgen.

copyvmps4

Um die Gastdienste auf allen Maschinen zu aktivieren, die auf den Hyper-V-Host laufen, reicht folgender Befehl aus:

Zur Kontrolle eignet sich folgender Befehl:

getvmintegrationservice

Da dies immer noch etwas umständlich ist, habe ich ein PowerShell-Skript erstellt, das die zu kopierende Datei über ein Explorer-Fenster abfragt und nach anschließender Eingabe der Ziel-VM die gewählte Datei in einen fest definierten Ordner kopiert. Außerdem wird die Gastdienstschnittstelle aktiviert.

Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

copyvmps2

copyvmps4

Das PowerShell-Skript:

Download: copyvm.zip

Vielleicht findet sich ja jemand, der die Powershell-Parameter vollständig hinter eine GUI verpackt.

Powershell: Mehrere VHDX-Dateien gleichzeitig komprimieren

Veröffentlicht am 09.10.2013 um 12:03 Uhr von

Ich nutze – wie wahrscheinlich viele Berater im externen Geschäft – mein Firmennotebook gleichzeitig als Hyper-V-Host für meine Testumgebung. Die Performance ist dank SSD und massig RAM völlig ausreichend. Allerdings hab ich ein chronisches Speicherplatzproblem. Deshalb komprimiere ich regelmäßig die zahlreichen dynamischen VHDX-Datenträger über die Hyper V-Konsole (Datenträger bearbeiten -> … -> Komprimieren). Das mag bei einer Handvoll Dateien noch ganz lustig sein, aber ab einer zweistelligen Anzahl wird es anstrengend.

Deshalb habe ich mir ein PowerShell-Skript gebastelt, das benutzerdefinierte Verzeichnisse rekursiv durchsucht und alle gefundenen VHDX-Dateien bearbeitet.

compress_vhdx

Hyper-V und Co: Auf welchem Host befindet sich meine virtuelle Maschine?

Veröffentlicht am 20.02.2013 um 09:35 Uhr von

Ich stand kürzlich vor der Aufgabe herauszufinden, auf welchem Hyper-V-Host eine virtuelle Maschine beheimatet war. Der Administrator hatte die virtuelle Maschine anders als den Computer benannt, weshalb ich die virtuelle Maschine serverseitig nicht zuordnen konnte.

hyper-v-und-co-auf-welchem-host-befindet-sich-meine-virtuelle-maschineDer Windows Server – egal ob Windows Server 2008 oder Windows Server 2012 – schreibt detaillierte Angaben zum Host in die Registry. Neben dem Hostnamen wird auch die Bezeichnung der virtuellen Maschine – unabhängig vom eigentlichen Computernamen – angegeben.

Treibt man das Ganze auf die Spitze, kann man diese Einträge auch mit Sysinternals BgInfo auslesen und diese Informationen im Hintergrundbild der virtuellen Maschine anzeigen lassen.

Die Registry-Werte befinden sich unter: