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Step by Step: Deploy Office 365 mit ConfigMgr und dem PowerShell App Deployment Toolkit

Veröffentlicht am 20.12.2017 um 11:11 Uhr von

Microsoft Office 365 wird in vielen Unternehmen immer wichtiger, deshalb möchte ich Euch heute in einer Step-by Step-Anleitung erklären, wie Ihr Office 365 zusammen mit dem ConfigMgr und dem PowerShell App Deplyoment Toolkit effektiv verteilen könnt.

Schritt 1: Download der notwendigen Ressourcen

Folgenden Dateien werden benötigt:

Außerdem benötigt Ihr Zugriff auf den Office 365 XML Editor.

Im ersten Schritt startet Ihr das Office 2016 Deployment Tool, akzeptiert die Lizenzbedingungen und erstellt einen neuen leeren Ordner. In diesem Ordner befinden sich eine „Setup.exe“ sowie eine „Configuration.xml“.

Öffnet in einem Browser den „Office 365 XML Editor“. Damit könnt Ihr schnell und einfach eine XML erstellen. In folgendem Beispiel wird Office 365 in Deutsch und Englisch heruntergeladen und der Monthly Release Channel genutzt.

Beispiel XML:

Anschließend solltet Ihr die XML mit dem Export-Button speichern, in download.xml umbenennen und in den „Office 365“-Ordner kopieren. Startet die Kommandozeile und navigiert zum „Office365“-Ordner. Der Download wird mit folgendem Befehl gestartet:

Der Befehl legt einen neuen Ordner mit dem Namen „Office“ an. Darin befinden sich im Anschluss die Installationsdateien.

Schritt 2: Konfiguration der Office Installation

Für die Konfiguration der Office-Installation kann die vorhandene configuration.xml anpasst. Im nachfolgenden Beispiel wird Office 365 in Englisch und Deutsch installiert. Außerdem wird es dem ConfigMgr erlaubt, das er das Office Paket updatet. Der OneDrive for Business Client wird nicht mit installiert und die Installation „Silent“ ausgeführt.

Ich persönlich verwende zusätzlich immer noch den Parameter „Version“ und gebe die Version an, die ich heruntergeladen habe mit an. Zum Testen könnt Ihr folgenden Befehl benutzen:

Außerdem wird noch eine XML für die Deinstallation benötigt. Diese sollte wie folgt aussehen:

Schritt 3: Konfigurieren des PowerShell App Deplyoment Toolkits

Entpackt zuerst das „PowerShell App Deplyoment Toolkit“ und kopiert de Ordner „Toolkit“. Gebt dann dem Ordner einen sprechenden Namen wie z.B. Office365_112017, damit Ihr wisst dass es sich um die Version aus dem November 2017 handelt.

In diesem Ordner findet man den Ordner Files, kopiert den Inhalt des „Office365“-Ordners hinein. Sowie die Offscrub.vbs-Files in den Ordner AppDeployToolkit.

Im Abschnitt Pre-installation fügt folgenden Zeilen ein:

Dieser Eintrag dient dazu das alle geöffneten Office-Programme geschlossen werden. Außerdem wird geprüft, ob genügend Festplattenplatz zur Verfügung steht. Die Anwender können die Installationsaufforderung dreimal verschieben.

In Abschnitt ## Show Progress Message (with the default message) fügt folgende Zeile ein. Diese Meldung wird Euren Usern während der Installation angezeigt.

Als nächstes kommt die Sektion <Perform Pre-Installation tasks here>:Fügt folgende Zeilen ein, damit ein ggf. vorhandene ältere Version von Microsoft Office deinstalliert wird.

Achtung: Mit dem Schalter „All“ werden wirklich alle Microsoft Office-Produkte – inklusive  Microsoft Visio und Microsoft Project – deinstalliert. Solltet Ihr also eines der beiden Produkte behalten wollen, verwendet besser den Schalter ProPlus.

Unter ## <Perform Installation tasks here> fügt Ihr die folgende Zeile ein.

Die Zeile Display a message at the end of the install kann auskommentieren. Anschließend widmen wir uns der Deinstallation, dazu kopiert einfach die folgende Zeilen:

Solltet Ihr das Erscheinungsbild noch etwas mehr anpassen wollen könnt Ihr die Datei AppDeployToolkitBanner.png im Ordner AppDeployToolkit einfach gegen Euer Firmenlogo austauschen.

Schritt 4: Erstellen der Application in der ConfigMgr Konsole

Nachdem alles erledigt ist, können wir uns ans anlegen der Application in der ConfigMgr Konsole machen. Dazu folgende Schritte ausführen:

  1. Öffnet die ConfigMgr Konsole und navigiert zu Software Library / Overview / Application Management / Applications
  2. Auf den Create Application Ribbon klicken
  3. Manually specify the application information auswählen und next klicken
  4. Als nächstes den Namen der Application angeben
  5. Im Application Catalog Step auf next klicken
  6. Im Deployment Types Tab auf Add klicken, im nächsten Fenster wählt Script Installer aus
  7. Unter General Information gebt den Namen eures Deployment Types an
  8. Im nächsten Step gebt unter Content location den UNC Pfad zum Office 365 Paket an, sowie unter Installation programm Deploy-Application.EXE Install und als Uninstall program        Deploy-Application.EXE Uninstall
  9. Die Detection Method sieht wie folgt aus:
    Setting Type: Registry , Hive: HKLM,
    Key: SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall\O365ProPlusRetail – en-us
  10. Unter User Experience Install for system auswählen den Rest unverändert lassen
  11. Unter Requirments sowie Dependecies sind keine Einstellungen nötig.

Nachdem Eure Application angelegt wurde, kann sie auf die Distribution Points verteilt, sowie für die Testclients freigegeben werden

Schritt 5: Die Installation

Sobald die Application im Softwarecenter zu sehen ist, kann die Installation starten. Während der Installation sieht der Anwender alle Meldungen die wir in der Deploy-Application.ps1 festgelegt haben.

Sollten während der Installation Fehler auftreten ist es hilfreich, in der configure.xml den Display Level von None auf Full zusetzen um die Fehlermeldung angezeigt zu bekommen.

Update 1712 für Configuration Manager Technical Preview verfügbar

Veröffentlicht am 20.12.2017 um 10:38 Uhr von

Kurz und knapp: Microsoft hat das Update 1712 für Configuration Manager Technical Preview veröffentlicht. Einige Features wurden in Zusammenarbeit mit ein paar MVPs erarbeitet, die vor ein paar Wochen in Redmond waren. Das Update ist über die „Updates and Servicing“-Node in der Configuration Manager-Console der Technical Preview verfügbar.

Weitere Informationen:

Randnotiz: ConfigMgr Update 1706 über Slow-Ring verfügbar

Veröffentlicht am 01.09.2017 um 08:04 Uhr von

Eine kleine Randnotiz zum Wochenende: Das Update 1706 für den System Center Configuration Manager ist nun über den Slow-Ring verfügbar und kann über die „Updates and Servicing“-Node geladen werden.

Das Update 1706 im Slow-Ring beinhaltet bereits Korrekturen für Fehler, die im Fast Ring aufgetaucht sind. Fast-Ring-Nutzer bekommen dann zeitnah wieder einen Hotfix bereitgestellt.

Update 02.09.2017: Wie oben angekündigt ist nun ein Update für Fast-Ring-Umgebungen verfügbar:

Weitere Infos erhaltet Ihr unter folgenden Links:

Deutschsprachige ConfigMgr-Mailingliste eröffnet

Veröffentlicht am 30.08.2017 um 12:21 Uhr von

In Zusammenarbeit mit ein paar befreundeten ConfigMgr-Administratoren haben wir eine deutsche ConfigMgr-Mailingliste eröffnet. Die Mailingliste ist ab sofort verfügbar und soll als deutschsprachige Kommunikationsform für ConfigMgr-Enthusiasten fungieren. Eingeladen ist jeder, der an technischen Diskussionen rund um den Microsoft System Center Configuration Manager interessiert und auf der Suche nach deutschprachigen Gleichgesinnten ist.

Um die Mailingliste zu betreten bitte ich Euch folgendes Formular auszufüllen:

Ein Administrator wird im Anschluss deinen Account manuell freischalten. Dadurch können wir gewährleisten, dass wir eine wirklich geschlossene Gruppe sind. Die Verteiler-Adresse lautet: configmgr-mailing@clientmgmt.de und ist natürlich nur für Mitglieder erreichbar.

Auf geht’s…

Update: Die Resonanz ist klasse. Wir haben bereits nach einem Tag über 40 Anmeldungen!

Update 2: Mittlerweile haben wir über 150 Mitglieder.

Update 1708 für Configuration Manager Technical Preview verfügbar

Veröffentlicht am 29.08.2017 um 19:51 Uhr von

Microsoft hat das Update 1708 für Configuration Manager Technical Preview veröffentlicht. Erfreulicherweiße liegt der Fokus diesmal mitunter auf das neue Software Center, an dem ordentlich Hand angelegt wurde. Das ist auch wichtig, denn das „alte“ Software Center wird mit dem ersten Update-Release in 2018 bekanntlich gestrichen.

In der aktuellen Technical Preview könnt Ihr dem neuen Software Center demnach ein eigenes Logo verpassen (.jpg, .png, 400×100 px) und nicht benötigte Reiter (Application, Updates, Operating Systems, Installation Status, Device Compliance und Options) ausblenden. Das macht das Software Center für den Endanwender deutlich übersicherlicher und einfacher zu bedienen.

Obendrein bietet das Update 1708 die Möglichkeit Client-Maschinen über die ConfigMgr-Console neuzustarten. Dabei wird der „Client Notification“-Channel genutzt. Das Update ist über die „Updates and Servicing“-Node in der Configuration Manager-Console der Technical Preview verfügbar.

Eine vollständige Liste der Neuerungen findet Ihr hier:

Weitere Informationen:

Kostenlose ConfigMgr-Tools aus der Community

Veröffentlicht am 29.08.2017 um 19:14 Uhr von

Nachdem ich Euch vor kurzem meine Lieblings Reports vorgestellt habe, möchte ich Euch in diesem Blog-Post einige Tools aus der Community vorstellen die man kennen sollte.

ConfigMgr Task Sequence Monitor von Trevor Jones (@trevor_smsagent)

Mit dem Task Sequence Monitor habt Ihr eure OSD-Installationen jederzeit im Blick und könnt bei Fehlern sofort reagieren. Es zeigt Euch detailliert welcher Step gerade ausgeführt wird, sowie die Start und Endzeit.

Solltet Ihr MDT in Eure ConfigMgr-Instanz integriert haben, greift das Tool auch diese Daten ab. Damit Ihr das Tool nutzen könnt müsst Ihr mindestens Powershell 3.0 auf Eurem Rechner installiert haben und der Account mit dem Ihr das Programm startet muss mindestens „db_reader“-Zugriff auf die ConfigMgr-Datenbank haben.

Link: ConfigMgr Task Sequence Monitor

ConfigMgr Client Health von Anders Rodland (@andersrodland)

Mit diesem Tool könnt ihr die Gesundheit der ConfigMgr-Clients überprüfen und defekte Clients automatisiert reparieren lassen. Das Tool erkennt und repariert u.a. folgende Dinge: kein Client installiert, falscher Sitecode, falsche Client Version, falsche Cache Größe, HW-Inventur fehlt, fehlerhafte WMI. Ihr könnt Euch die Ergebnisse anschließend entweder in eine SQL-Datenbank schreiben lassen oder die Log-Files auf einem Share ablegen.

Link: ConfigMgr Client Health

Driver Automation Tool von Maurice Daly (@modaly_it)

Momentan eines der angesagtesten Tools in der Community ist das „Driver Automation Tool“ von Maurice Daly. Es automatisiert den langwierigen Prozess, Treiber in die ConfigMgr-Umgebung einzubinden. Außerdem erlaubt es Euch Treiber direkt während einer Tasksequenz herunterzuladen und somit immer die aktuellsten Treiber in euer Image einzubinden. Momentan werden die Geräte von Acer, Dell, Lenovo, HP und Microsoft unterstützt.

Link: Driver Automation Tool

ConfigMgr Prerequisites Tool von Nickolaj Andersen (@NickolajA)

Sehr hilfreich wenn Ihr eine neue ConfigMgr-Infrastruktur aufbauen wollt oder eine bestehende umbauen. Es überprüft und installiert automatisiert alle Komponenten die für eine ausgewählte „Site System“-Rolle benötigt werden.

Link: ConfigMgr Prerequisites Tool

Dell Warranty Tool 3.0 console extension for ConfigMgr von Nickolaj Andersen (@NickolajA)

Ein weiteres Tool von Nickolaj Andersen, es integriert sich direkt in die ConfigMgr-Konsole und Ihr könnt Euch mit einem Klick den Garantiestatus Eurer Dell-Systeme anzeigen lassen. Eine gute Ergänzung zu den „Dell Warranty Reports“ von Garry Town.

Link: Dell Warranty Tool 3.0 console extension for ConfigMgr

Client Center for Configuration Manager von Roger Zander (@roger_zander)

Das „Client Center for Configuration Manager“ ist ein Allzwecktool für jeden ConfigMgr-Admin. Das Tool erlaubt Euch Remote und ohne den Anwender zu beeinträchtigen, den ConfigMgr-Client zu reparieren, Inventuren sowie Policy Downloads zu triggern und vieles mehr. Des Weiteren könnt Ihr auslesen welche Software dem Client gerade angeboten wird und z.B. eine sofortige Installation erzwingen. Beachtet das hierfür WinRM aktiviert sowie Powershell 4.0 installiert sein muss.

Link: Client Center for Configuration Manager

Log Launcher von Robert Marshall (@RobMVP)

Der „Log Launcher“ von Robert Marshall  stellt ebenfalls ein sehr nützliches Tool für diejenigen unter Euch da, die gern mal vergessen in welchem Ordner wichtige Logfiles liegen. Damit Ihr dieses Tool benutzen könnt müsst Ihr einen Logfile Viewer wie CMTrace auf eurem Rechner installiert haben.

Link: LogLauncher

Ihr kennt weitere hilfreiche Tools aus der Community? Lasst es mich über die Kommentarfunktion wissen.